Mobile Pflege für die Seele

Unterwegs von Haushalt zu Haushalt sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten psychiatrischen Pflege.

Alltagsnahe Unterstützung, Krisenbegleitung und Koordination – abgestimmt auf Bedarf und Verlauf.

 

Leistungsbereiche
Beispiele für typische Unterstützungsfelder. Konkrete Inhalte werden individuell vereinbart.


Tagesstruktur & Aktivierung
Tagesstruktur aufbauen, stabilisieren und schrittweise umsetzen.

Krisenbegleitung
Unterstützung in Belastungssituationen, Orientierung, Entlastung und alltagstaugliche Übungen.

Beobachten & Rückmelden
Veränderungen wahrnehmen, dokumentieren und nach Absprache rückmelden.

Eigenverantwortung stärken
Selbstmanagement, Umgang mit Symptomen und Schutzfaktoren fördern.

Alltagsbewältigung
Unterstützung bei praktischen Aufgaben (z. B. Haushalt, Einkaufen, Kochen, Körperpflege).

Angehörige & Koordination
Angehörigenberatung sowie Vermittlung und Koordination ergänzender Hilfen.

Ein klarer Ablauf reduziert Hürden und unterstützt eine zügige Einordnung.


1 - Erstkontakt
Sie selbst, Angehörige oder Zuweiser nehmen Kontakt auf (Telefon/E-Mail).

2 - Telefonische Klärung
Wir prüfen Bedarf, Region, Dringlichkeit und nächste Schritte.

3 - Voraussetzungen/Unterlagen
Wir erklären, was benötigt wird und wie die Abstimmung erfolgt.

4 - Erstgespräch & Planung
Ziele, Inhalte, Häufigkeit und Zuständigkeiten werden vereinbart.

5 - Begleitung & Verlauf
Regelmäßige Termine, Anpassung nach Bedarf, strukturierte Dokumentation.


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Was hilft für die erste Klärung?
Wenn vorhanden: kurzer Anlass, Erreichbarkeit, Wohnort/Ortsteil, aktuelle Behandlung/Anbindung.

Transparenz
Nach dem Ersttelefonat erhalten Sie eine realistische Einschätzung zum weiteren Vorgehen.

Kurz erklärt: typische Voraussetzungen und wie wir gemeinsam klären, ob APP passend ist. Wir formulieren bewusst verständlich und klären Details individuell.

Bedarf im Alltag
Unterstützungsbedarf z. B. bei Struktur, Selbstversorgung, Krisenbewältigung.

Anbindung an Behandlung
In der Regel besteht eine ärztliche/therapeutische Anbindung oder wird organisiert.

Wohnort im Gebiet
Wir sind in definierten Regionen tätig. Grenzfälle klären wir telefonisch.

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Wenn Sie unsicher sind
Rufen Sie an – wir prüfen gemeinsam, ob APP in Ihrer Situation grundsätzlich passend sein kann.

 

Übersicht über die Regionen.
 

Informationen für Zuweiser
Kurz, klar und handlungsorientiert – mit direktem Draht.

Wann APP sinnvoll sein kann
Stabilisierung zuhause, Tagesstruktur, Adhärenzförderung, Krisenbegleitung im Rahmen der Möglichkeiten, Angehörigenarbeit sowie Koordination ergänzender Hilfen.
Benötigte Infos (Kurzliste)
Anlass/Dringlichkeit, Kontakt/Erreichbarkeit, relevante Rahmeninfos und Einwilligungen/Entbindungen nach interner Vorgabe.

FAQ

Kurz beantwortet – hilfreich für Betroffene, Angehörige und Zuweiser.

Sie können sich selbst melden. Angehörige können unterstützen. Auch Zuweiser können den Kontakt anbahnen. Wir klären telefonisch, ob APP grundsätzlich passend ist.

Ja. Die Unterstützung findet in der Regel in Ihrem häuslichen Umfeld statt, damit die Begleitung alltagsnah ist.

Das richtet sich nach Bedarf und Zielen. Zu Beginn kann es engmaschiger sein und später reduziert werden.

Das hängt von Kapazitäten und Dringlichkeit ab. Nach dem Ersttelefonat erhalten Sie eine realistische Einschätzung.

Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung oder medizinischen Notfällen wählen Sie bitte den Notruf 112. Wir erläutern ergänzend passende regionale Krisenwege.