Auf ein Wort

mit Alexianer-Regionalgeschäftsführerin Petra Stein

Seit 2006 führen Sie die Alexianer in Sachsen-Anhalt. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?

 „Mir ist es wichtig, das Potenzial unserer Mitarbeiter zum Vorschein zu holen und es einzusetzen. Ich greife gern auf die besonderen Fähigkeiten unserer Mitarbeiter zurück. Was meine Rolle dabei angeht: Ich bin dafür da, alles zu tun, damit die Mitarbeiter arbeiten können."

Welche charakterlichen Eigenschaften kommen Ihnen in Ihrem Job zugute?

 „Ich habe einen sehr großen Gerechtigkeitssinn. Ich lege größten Wert darauf, dass unsere Mitarbeiter fair handeln und fair behandelt werden."

Wie vereinbaren die Alexianer in Sachsen-Anhalt die Maxime der Menschlichkeit mit dem wachsenden wirtschaftlichen Druck im Gesundheitswesen?

 „Natürlich müssen auch wir sparen und einiges wirtschaftlicher strukturieren. Aber das machen wir erst einmal in jenen Bereichen, von denen Patienten und Mitarbeiter nicht betroffen sind. Da lohnt es sich zum Beispiel, die Kosten des Stromlieferanten oder des Zentraleinkaufs zu prüfen und zu optimieren."

Welche Pläne haben Sie für die Alexianer Sachsen-Anhalt GmbH für die kommenden Jahre?

„Wir werden vordergründig als psychiatrischer Anbieter wahrgenommen. Hier wollen wir vor allem unsere ambulanten Angebote ausweiten. Anfang 2019 eröffnen wir ein neues Psychosoziales Zentrum in Jessen. Auch in der Neurologie wollen wir uns mit dem neuen Schwerpunkt Schmerztherapie inhaltlich weiter profilieren. Wir wachsen in der Fläche und in der Spezialisierung. Jedoch nicht um des Wachsens Willen. Wir sehen den Bedarf, schaffen zusätzliche Arbeitsplätze und machen das Unternehmen zu einem noch sichereren Arbeitgeber."

Wie entspannen Sie nach einem langen Arbeitstag?

„Bereits auf der Heimfahrt entspanne ich, wenn ich den Tag reflektiere oder Hörbücher höre. Ich habe eine große Familie und Freunde, die mir viel Kraft für die Arbeitsaufgaben geben. Und dann ist da mein großer Garten. Bei der Gartenarbeit muss ich nicht reden und genieße die Ruhe. Sie ist ein guter Ausgleich zum intensiven Job als Regionalgeschäftsführerin."


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