Wie ein schützender Mantel

Das Team der Palliativmedizin behandelt Patienten mit unheilbaren neurologischen Erkrankungen.

Die Palliativmedizin will ihre schwerkranken Patienten nicht heilen, denn deren Lebenserwartung ist begrenzt. In erster Linie geht es darum, die Lebensqualität dieser Patienten zu verbessern und die Symptome der Erkrankung zu lindern. Viele Schwerkranke leiden unter Schmerzen, Atemnot, Angst und anderen schwerwiegenden Symptomen.

Pallitiv von lateinisch palliare: mit einem Mantel umhüllen, ummänteln, schützen; Die Palliativmedizin will den Tod weder beschleunigen noch hinauszögern. Sie betrachtet das Sterben als normalen Prozess und will dem Schwerkranken eine bestmögliche Lebensqualität bis zum Tod ermöglichen.

Das Palliativteam der Klinik für Neurologie um Oberärztin Dr. Tanja Thormann konzentriert sich auf neurologische Patienten mit schweren Krankheitsverläufen. Die Patienten leiden zum Beispiel unter einer fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung, unter amyotropher Lateralsklerose (ALS), hatten einen schweren Schlaganfall oder haben einen unheilbaren Hirntumor.

 

Oft lassen sich die Symptome lindern und somit die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten verbessern.

Dr. med. Tanja Thormann

Im Therapieteam arbeiten Ärzte, Palliativ-Pflegekräfte, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten, die sich um die Linderung der Symptome sorgen. Seelsorger, Psychotherapeuten und Sozialarbeiter leisten dem Erkrankten seelischen Beistand und gehen auf die Sorgen und Anliegen der Familie ein.

Ein behagliches Zimmer für Palliativpatienten

Bis zu zwei Palliativpatienten kann die Klinik im speziellen Palliativzimmer auf der Station St. Hildegard aufnehmen. In diesem können auch Angehörige übernachten. Im liebevoll eingerichteten Palliativzimmer stehen neben den üblichen Möbeln eine Couch und ein Couchtisch. Bilder an den Wänden und der Blick aus dem Fenster in den Krankenhausgarten machen das Zimmer zusätzlich behaglich.

So kann eine Patientin oder ein Patient in unserer Klinik für Neurologie palliativ behandelt werden

Voraussetzung ist, dass der Patient unter einer unheilbaren neurologischen Erkrankung leidet. Um eine optimale palliativmedizinische Versorgung gewährleisten zu können, sollte der betreuende Haus- oder Facharzt den Patienten telefonisch anmelden. Nach der stationären Aufnahme besprechen der Arzt, die Palliativ-Pflegekraft und die Sozialarbeiterin gemeinsam mit dem Patienten und/oder dem vorsorgebevollmächtigten Angehörigen die ersten Behandlungsmöglichkeiten.


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