Auf ein Wort

mit Pflegedirektorin Rebecca Kanthak

Wodurch zeichnet sich das Pflegeteam der Alexianer in Sachsen-Anhalt aus? 

 „Unsere Häuser sind keine Bettenburgen, sondern haben eine überschaubare Anzahl an Betten. Dadurch ist das Miteinander sehr familiär. Man kennt sich. Für viele Kollegen im Pflegeteam ist es wichtig zu wissen, wie es dem anderen geht, stationsübergreifend. Außerdem bringen unsere Pflegekräfte eine große Leidenschaft und hohe Ideale für ihren Beruf mit."

Wie haben Sie sich mit dem Leitbild der Alexianer auseinandergesetzt?

„Wir haben uns gefragt, was Wertschätzung und Nächstenliebe konkret für die Pflege bedeutet und dies aus allen Perspektiven beleuchtet. Das christliche Miteinander ist uns wichtig, mit den Patienten, aber auch im Umgang mit den Kollegen."

Haben Sie eine Vision, was Sie in Ihrer Funktion als Pflegedirektorin erreichen wollen?

„Ich will dazu beitragen, die psychiatrische und die neurologische Pflege weiterzuentwickeln, neue Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft in den Stationsalltag zu integrieren und Innovationen der Kollegen und Kolleginnen gezielt zu transferieren. Die Arbeit in der Pflege ist sehr fordernd, zugleich gibt sie viel Freude, Sinn und Wertschätzung. Und ich möchte erreichen, dass sich jede Pflegekraft ihrer wichtigen Rolle im Pflegeprozess der Patienten bewusst ist und diese aktiv mitgestaltet."

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

 „Wenn ich am Morgen auf Arbeit angekommen bin, überschaue ich zunächst, was an diesem Tag zu tun ist. Danach stimme ich mich kurz mit der Sekretärin ab. Vormittags bespreche ich mich mit den leitenden Pflegemitarbeitern. Täglich halte ich den Kontakt zu den Stationen. Mittags ist Zeit für das Teaming-Board mit der Stations- und der Schichtleitung. Anhand einer vorgegebenen Struktur arbeiten wir gemeinsam an Lösungsansätzen für Alltagssituationen. Am Nachmittag ist Zeit für Besprechungen, Personalgespräche, aber auch für Dienstplankontrolle und Wäscheorganisation."

 


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