Schönstätter Marienschwestern verabschiedet

07.11.19, Klinik Bosse Wittenberg

Nach über 80 Jahren verlassen die Schönstätter Marienschwestern die Alexianer Klinik Bosse Wittenberg. Aus ordensinternen organisatorischen Gründen wird die Niederlassung in der Alexianer Klinik Bosse aufgelöst. Die Marienschwestern haben die Klinik von 1936 bis 2019 tatkräftig unterstützt. Die Schwestern sind der Klinik mit dem Wandel von der Geburtenhilfe zur Psychiatrie treu geblieben. Zuletzt lebten noch vier Schwestern in der Klinik, die diese bis Ende des Jahres verlassen werden. 

 

Die Schwestern waren in unterschiedlichen  Bereichen tätig – im pflegerischen Bereich (unter anderem als Stationsschwester, Krankenschwester, Pflegedienstleitung, Hebamme, Mädchenschwester für die Pflegeschule), der Seelsorge, aber auch in der Verwaltung/Lohnbuchbuchhaltung, Aufnahme, Koch- und Waschküche sowie der Bibliothek. Zu Höchstzeiten waren bis zu 50 Schwestern in der Geburtenklinik tätig. Zuletzt leben noch vier Schwestern in der Klinik, die diese nun verlassen werden. Die Schwestern prägten über viele Jahre das christliche Bild der Klinik. Damit entwickelte sich über die Jahre eine Ausstrahlung, die sehr durch ihren familiären Charakter geprägt war.

 

„Durch die Schönstätter Marienschwestern konnten Menschen Gott begegnen. Die Schwestern ermutigen nicht nur uns Christen, sondern auch Menschen außerhalb der Kirche. `Sie sind mein Versprechen an die Welt` so Pater Josef Kentenich, der Gründer Marienschwestern.  Dieses Versprechen haben die Marienschwestern eingelöst. Sie hinterlassen nun eine Lücke, die nicht ersetzbar ist! Ich danke von Herzen für ihren Dienst“, Bischof Dr. Gerhard Feige (Bistum Caritas Magdeburg), der die Abschiedsmesse für die Schönstätter Marienschwestern zelebrierte, sprach den Anwesenden aus dem Herzen.