Die Schönstätter Marienschwestern

Die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern wurde 1926 von Pater Josef Kentenich in Schönstatt  gegründet. Schönstätter Marienschwestern wirken heute in 33 Ländern und auf allen Kontinenten.

Wie Maria wollen die Mitglieder des Institutes nach dem Leitsatz:

"Mit Maria durch Christus im Heiligen Geist zum Vater"

die Menschen für Gott gewinnen. Je nachdem, wie die Aufgabe es erfordert, leben die Schwestern allein oder in Gemeinschaft, tragen Zivilkleidung oder ein einheitliches Kleid. Ohne Gelübde, lediglich durch die Bindung an ein hohes Ideal bemühen sich die Mitglieder um ein intensiv religiöses Leben.

Ob sie die Nöte und Anliegen der Menschen im Gebet vor Gott tragen oder das Leben der Menschen mit seinen Höhen und Tiefen teilen: Immer geht es darum, die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes in dieser Welt gegenwärtig zu setzen. 

In der Lutherstadt Wittenberg sind die Schönstätter Marienschwestern seit 1936 in der Klinik Bosse Wittenberg tätig, die bis 1996 Frauen- und Entbindungsklinik war. Auch nach der Umprofilierung in eine Fachklinik für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sind sie weiter in der Krankenpflege und in der Bibliothek tätig.